Gemeinsam für pragmatischen Datenschutz
Die erste Veranstaltung der Reihe „Meet Tieto – Datenschutz-Dialog“ wurde sowohl von den IT-Mitarbeitern der Krankenhäuser als auch den Datenschutzbeauftragten sehr positiv aufgenommen und begrüßt.
- Erste Veranstaltung der Reihe „Meet Tieto – Datenschutz-Dialog“
- Hochqualifiziertes Publikum diskutiert Datenschutz-Herausforderungen
- Der nächste Datenschutz-Dialog findet vor den Sommerferien 2012 statt
Bochum, den 20. Oktober: Die erste Veranstaltung der Reihe „Meet Tieto – Datenschutz-Dialog“ wurde sowohl von den IT-Mitarbeitern der Krankenhäuser als auch den Datenschutzbeauftragten sehr positiv aufgenommen und begrüßt.
Jan Neuhaus, seit April 2011 bei Tieto zuständig für den softwareseitigen Datenschutz: „Wir freuen uns sehr, dass dieser Workshop eine so hohe Resonanz und positive Bewertung bei unseren Kunden gefunden hat! Nur im Dialog mit den Anwendern kann der Datenschutz so gestaltet werden, dass er zu den medizinischen Prozessen passt.“
Tieto-Mitarbeiter Frank Dieffenbach, unter anderem Leiter der Arbeitsgruppe Datenschutz des bvitg, begann mit einer Präsentation zur Orientierungshilfe der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder. In dieser zeigte er auf, welche Veränderungen durch die Kommentierungen vor der Veröffentlichung im März 2011 noch erreicht wurden, aber auch, welche problematischen Forderungen noch darin stecken. In der angeregten Diskussion wurde deutlich, dass es nicht nur darum geht, die bestehenden Probleme zu identifizieren und gemeinsam auf eine Anpassung hinzuwirken; die Herausforderung Datenschutz kann auch angenommen werden, um längst überfällige Anpassungen in den Prozessen oder der Infrastruktur anzugehen.
Impulsvortrag von Thomas Prumbaum: Datenschutz muss im Kopf beginnen
Anschließend hielt Thomas Prumbaum, IT-Leiter am Klinikum Dortmund, einen Impulsvortrag, in dem er eindrücklich die Herausforderungen einer IT-Abteilung schilderte: Diese ist immer wieder mit Aufgaben belegt, die eher von Datenschutzbeauftragten oder Ärzten zu leisten sind.
Das Klinikum Dortmund setzt iMedOne® seit 2003 ein und fährt das erweiterte Datenschutzkonzept. In einem Exkurs über ein erstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäusern betonte Prumbaum, dass die Frage Datenschutz nur gemeinsam angegangen werden kann. Bei diesem Treffen hatte er auch einen Vergleich über die Stellungnahmen zur Orientierungshilfe aller eingeladenen Hersteller bekommen. Nach seiner Darstellung ist Tieto in Relation zu den anderen Herstellern gut aufgestellt.
Thomas Prumbaum schloss mit dem Resümee, dass „Datenschutz im Kopf beginnen muss“ – er also nicht nur eine Frage der IT oder der Software sei, sondern auch eine Bewusstseinsänderung der Anwender voraussetze.
VIPs im Krankenhaus: Eine besondere Herausforderung
Am Nachmittag standen die Erfahrungen mit VIPs im Krankenhaus auf dem Programm. Dirk Schnorpfeil, zuständig für die Entwicklung der Kernkomponenten von iMedOne®, stellte das VIP-Konzept von iMedOne vor und diskutierte mit den Kunden, in welchen Bereichen dieses noch optimiert werden kann.
Das Ende der Veranstaltung bildete ein Ausblick, welche Auswirkungen die Orientierungshilfe, die das Grundthema der Veranstaltung bildete, auf die Entwicklung von iMedOne® hat. Es wurden schon die geplanten Funktionen für das Release 813 vorgestellt, aber auch ein Ausblick auf mögliche weitere Funktionen gegeben, die im Dialog mit den Kunden definiert werden sollen.
Sollten Sie Fragen zum Thema Datenschutz haben, wenden Sie sich bitte an Jan Neuhaus (jan.neuhaus@tieto.com).
