Der Energiemarkt: Nordische Studie zeigt Trends auf

Eine neue Studie zu Trends am Energiemarkt, durchgeführt von Tieto mit 80 Entscheidungsträgern nordischer Netzgesellschaften und Vertriebsunternehmen, gibt Aufschluss zu Trends des Energiemarktes. Unsicherheiten hinsichtlich des Fortbestehens von Unternehmen auf dem Markt sowie die Auswirkungen des neuen Datahub-Modells sind neben der Transformation der Rolle von Energieunternehmen auf dem zukünftigen Versorgungsmarkt aktuelle Themen.

Steigende Nachfrage nach Ökostrom und Smart Home Services
Der Energiemarkt wird sich in den nächsten Jahren drastisch verändern. Grund dafür ist zum einen die Verschärfung der Marktregulierung, die die Energieunternehmen vor neue Investitionen stellt, und zum anderen die wachsende Verbrauchernachfrage nach Ökostrom und Smart Home Services. Alle Teilnehmer der Umfrage sind sich einig, dass Erneuerungen wie Solarmodule, Solarbatterien und Heimautomatisierung den Energiemarkt für immer verändern werden. Auch die traditionellen Arbeitsweisen und die Kommunikation mit den Verbrauchern verändern sich auf rasante Weise.

Markt der dezentralen Energiesysteme und des Datahub-Modells
Welche Rolle haben Unternehmen auf dem neuen Markt der dezentralen Energiesysteme, auf dem Energieproduktion und -verbrauch so eng zusammenhängen? Wechselt das Unternehmen vom traditionellen Versorger zu einem neuartigen Energiedienstleister, der seinen Verbrauchern Energie-Servicepakete anbietet? Zudem unterscheiden sich die Ansichten nach Ländern: Während sich die Energieunternehmen in Finnland und Schweden als Partner betrachten, nehmen norwegische Unternehmen auf dem Markt für dezentrale Energiesysteme Führungspositionen ein.

Der Energiemarkt steht kurz vor der Anpassung an Datahubs, die allen Parteien gleichberechtigten Informationszugang und schnellere Prozesse ermöglichen können. Gemäß den Umfrageergebnissen sind Auswirkungen und Kosten der Datahub-Einführung noch weitgehend unklar – mit Ausnahme von Norwegen, wo die Datenhubs bereits 2019 eingeführt werden.

Unterschiede zwischen Netzgesellschaften und Vertriebsgesellschaften
Aus Perspektive der Unternehmen sind die wichtigsten Geschäftsvorteile der Digitalisierung die Steigerung der Effizienz und die Verbesserung der Kundenerfahrung. Die Umfrage offenbart klare Trends bei Netz- und -Vertriebsgesellschaften. Während bei den Netzen die Betriebseffizienz im Fokus steht, konzentriert sich der Vertrieb auf Kundenzufriedenheit inmitten der wechselnden Kundenanforderungen.

Der Vertrieb bewegt sich vom traditionellen Verkauf von Kilowattstunden zu neuen Ansätzen und bietet Verbrauchern zum Beispiel Smart Home Services an. Diese natürliche Entwicklung resultiert daraus, dass die Unternehmen eine zunehmende Kundenabwanderung verzeichnen und neue Wettbewerber auf den Markt kommen. Ungeachtet der extremen Veränderungen ihrer Rollen und Angebote sehen die Vertriebsgesellschaften jedoch auch viele neue Möglichkeiten für Partnerschaften und vielseitige Kooperationen außerhalb des Energiemarkts.

Im Versorgungsbereich übt die Regulierung Druck auf die Betriebseffizienz aus. Die Netzgesellschaften sehen Digitalisierung, Automatisierung und neue Technologien als ihre wichtigsten Mittel zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung. Die neue Regulierung und das Datahub-Modell erfordern Energieverbrauchsmessung in Echtzeit.

"Was wir bereits jetzt voraussehen können, ist ein sich verschärfender Wettbewerb auf dem Markt. Neue Unternehmen werden von außerhalb der Versorgungsbranche auf den Energiemarkt kommen und die Ambition verfolgen, sich einen großen Anteil des aktuellen Marktes zu sichern“, so Olof Ferenius, Head of Energy Utilities bei Tieto.

Tieto liefert innovative Lösungen für den Energiemarkt. Zu diesen zählt auch Tieto Smart Utility, eine modulare Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), die für das Energie-Einzelhandelsgeschäft, den Vertrieb und Mehrsparten-Versorgungsunternehmen konzipiert wurde. Die Lösung behandelt die Anforderungen aktueller und künftiger Regularien auf den Strommärkten. Der skalierbare Cloud-Service entspricht zudem hohen Datensicherheitsanforderungen durch die Nutzung der nordischen Rechenzentren von Tieto. Dies war die erste von Tieto durchgeführte umfassende Untersuchung der nordischen Energieversorgung in Finnland, Schweden und Norwegen.

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Ihr Ansprechpartner bei Tieto Austria zu Themen rund um Energie:
Wolfgang Kuzel, Business Development Manager
Tel.: +43 1 33174 1571, +43 664 1032191

 

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Veröffentlicht am: 
01 November 2018
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